Zurück zu allen Events

Unbehagen / Malaise / Unease

  • Kunst Museum & Naturmuseum Winterthur Museumstrasse 52 8400 Winterthur Switzerland (Karte)

Organisiert mit Ann-Kathrin Eickhoff
Set von Concert Series 1
Im Lesesaal des Kunst Museum & Naturmuseum Winterthur

Programm am
Samstag 29. August
14 – 17 Uhr

In englischer & französischer Sprache


14 Uhr / Shola von Reinhold
Shola von Reinhold ist eine in Glasgow lebende Schriftstellerin und Künstlerin. Für Unbehagen Malaise Unease setzt sie ihre Auseinandersetzung mit dem Motiv der Grotte als Ort des Rückzugs fort. Von Reinholds Performance eröffnet einen Raum, in dem Bedeutungen nicht festgelegt, sondern durch Klang, ornamentale Form und Zufall fortwährend ineinander übersetzt werden. Von Reinholds Debütroman LOTE erschien 2020 bei Jacaranda Books und 2024 in deutscher Übersetzung von LJ Jeschke – auch Gast im Programm der Kunsthalle – bei Merve. Veröffentlichungen und Auftritte fanden unter anderem beim Edinburgh International Book Festival sowie in London und Berlin statt.

14.45 Uhr / Aodhan Madden
Aodhan Madden ist Schriftsteller:in und Künstler:in und lebt in Paris. Für Unbehagen Malaise Unease präsentieret Madden eine Auswahl von Texten und ein Lied, deren Themen sich zwischen Exoplaneten, Hyperpop, der „dark side“ und Vätern bewegen. Ergänzt wird die Performance durch eine Folie aus dem Vortrag des Astronomen Alessandro Morbidelli, Déterminisme et stochasticité en formation planétaire, die Madden in einem Quilt interpretiert – als textile Form des Zusammensetzens, Übersetzens und Neuordnens. Madden gibt zusammen mit Star Finch die Zeitschrift Tongue Ring heraus, die sich mit der Veröffentlichung und Übersetzung experimenteller Texte im Französischen und im Englischen befasst. Zuletzt hat Madden u.a. zusammen mit Mimosa Echard Performances realisiert.

15.30 Uhr / Nathalie Quintane
Nathalie Quintane hat ein Zine erarbeitet, aus dem sie liest – die Texte basieren auf dem Denig Manuscript, einem illuminierten Andachtsbuch des pennsylvania-deutschen Schuhmachers Ludwig Denig aus dem Jahr 1784, das im Winterthur Museum in Delaware aufbewahrt wird. Ihr Schreiben nimmt seit langem gewöhnliche Gegenstände und Szenen als Ausgangspunkt. In ihrem jüngsten Buch, Soixante-dix fantômes (La Fabrique), hält sie fest, was sie „flashs fascistes" nennt – im normalen Alltag aufgespürte faschistische Momente. Zudem unterrichtet sie Französisch an einem Collège in Digne-les-Bains, wo sie auch lebt. Nathalie Quintane ist Dichterin und Schriftstellerin.

16 Uhr / Théo Robine-Langlois
Théo Robine-Langlois hat Gemälde von Vallotton in deutsch-französische Gedichte übersetzt. Sie hängen im Raum, so wie es sonst die Gemälde tun würden, und werden von ihm zusätzlich vorgetragen – Bild und Wort kollidieren buchstäblich, wie in seiner Arbeit sonst auch. Er ist Mitbegründer von After 8 Books und Publication Studio Paris. Zuletzt erschien sein Buch Crue bei Dépense Défensive. Théo Robine-Langlois ist Künstler und Autor und lebt in Clamart, Île-de-France.

*

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich. Getränke & Snacks vorhanden.

*

Frühere Events: 22. August
Unbehagen / Malaise / Unease
Späteres Event: 10. September
Shade Théret, Daybreak